Ganzkörpertraining für alle - mit den Steigerwald.Turn-und Therapiegeräten

Die Idee des Gerätetrainings kommt aus dem Humanphysio-Bereich. Dort werden instabile Untergründe schon lange als als Unterstützung beim Aufbau von Muskulatur, Koordination und Körpergefühl eingesetzt.  Inzwischen haben sie auch im Pferdebereich Einzug gehalten und das nicht nur im Bereich der Physiotherapie.

Zu den Basis-Turngeräten zählen:

  • Matten
  • Ganzkörperwippe
  • Zweibeinwippe
  • Drehteller
"Betritt ein Pferdehuf einen instabilen Untergrund, dann reagieren die Nervenenden, die für die Wahrnehmung der Stelllung
und Bewegung des Körpers im Raum zuständig sind. Sie melden dem zentralen Nervensystem, dass es erhöhte Ansprüche gibt
und der Körper seine Gliedmaßen gut stabilisieren muss. Faszien- und Muskelzüge müssen vermehrt Haltearbeit leisten, die
Tiefenmuskulatur rund um die Gelenke wird aktiviert.

Diese Effekte sind wichtig für den Pferdekörper, denn die Stabilisationsfähigkeit der Gelenke und des Fasziensystems ist maßgeblich entscheidend für den Schutz vor Verletzungen.
Da solche Reize im normalen Pferdealltag häufig begrenzt sind, lohnt sich die Einbindung in das regelmäßige Training. "

Das Pferd profitiert in vielerlei Hinsicht, denn das Gerätetraining sorgt für:

  • Stärkung der Muskulatur, insbesondere der schwer erreichbaren Tiefenmuskulatur
  • Verbesserung der allgemeinen körperlichen Fitness
  • Schulung von Körpergefühl und Balance
  • Verbesserung von Trittsicherheit und Feinmotorik
  • Steigerung von Selbstbewusstsein und Eigenwahrnehmung

Genauso wie beim Reiten oder Longieren gilt: Nur richtig ausgeführt erreichen wir einen körperlichen Mehrwert.

Das Erlernen einer korrekten "Wipptechnik" ist daher elementar wichtig!

Beispiel: Ganzkörperwippe

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  • Der Schwung wird vorrangig aus dem Rumpf erarbeitet und nicht aus dem Hals erzeugt.
  • Der Hals ist gerade vor der Brust, in Dehnungshaltung oder leichter Aufrichtung.
  • Die Oberhalsmuskulatur ist aktiv, die Unterhalsmuskulatur ist locker.
  • Die Schwungrichtung des Brustkorbs ist nach vorne-oben.
  • Die Bauchmuskeln arbeiten bei gleichzeitig locker schwingendem Rücken und aktiver Rückenmuskulatur.
  • Alle 4 Hufe stehen fest und mit ganzer Fläche auf der Wippe.
  • Huf-, Kron-, und Fesselgelenk bleiben gestreckt.
  • Die Hanken werden gebeugt, die Hinterhand nimmt Last auf.

Mit den Gleichgewichtsgeräten sprechen wir also Körperzonen an, die auch und vor allem bei Reitpferden interessant und wichtig sind. Doch das Turngeräte-Training ist für alle Pferde geeignet, ungeachtet der Rasse, Größe und Aufgabe.

Je nach Pferd steht dabei ein anderer Nutzen im Vordergrund:

  • Reitpferde: ergänzendes Training als Unterstützung für den Trageapparat
  • Jungpferde: Vorbereitung auf die körperlichen Herausforderungen als Reitpferde
  • (Früh-) Rentner: sanfte, aber effektive "Seniorengymnastik", die Körper und Geist fit hält
  • Reha: schonender Einstieg nach Verletzungspausen, muskulären Problemen und Trageerschöpfung

Natürlich solltest du im Zweifel deine Trainingspläne mit den behandelnden Fachmenschen absprechen.

Zudem gilt auch beim Turngeräte-Training: Sicherheit geht vor!

Achte deshalb immer darauf, dass die Turngeräte für Mensch und Pferd sicher gebaut sind.

  • schräg ausgestellte Kufen für ein sanftes Bewegungsende
    und geringes Kipprisiko
  • passendes Höhen-Längen Verhältnis
  • rutschfeste Oberfläche
  • geschlossene Seitenflächen
  • abgerundete Ecken und Kanten

Ich nutze daher die Steigerwald. Turn- und Therapiegeräte.

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Du möchtest das Turngeräte-Training gerne einmal selbst erleben?

Dann freue ich mich, dich persönlich kennen zu lernen.

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